Freitag, 6. Mai 2016

Von Jaroslavl nach Jekaterinburg, rund 1500 km in der Transsib (3.5.-4.5.)

Jetzt wird's also ernst mit Sibirien!
Also so schaut's im Zug aus:




Ganz wichtig: der Samowar für heisses Teewasser rund um die Uhr zur freien Entnahme! mit Bauanleitung! :-)


und noch viiiiel wichtiger: die Provodnitsa! Bewacht ihren Waggon und hegt und pflegt ihn peinlichst genau während der endlosen Fahrt :-)



Apropos endlose Fahrt: mein Zug (Nr. 70) fährt von Moskau nach Chita, 6206 km in 4 1/2 Tagen!

Essen gibt's entweder selbst mitgebracht, oder im Wagon Restoran, oder.... am Bahnsteig!





Und dazwischen gibt's Dörfer, jede Menge Landschaft und vor allem Birkenwälder. Ich möchte gern wissen, wie viel Abermilliarden Birken in Russland wachsen....



Jedenfalls: nach meinen ausgiebigen Stadtspaziergängen der letzten Tage kommen mir die 25 Stunden im Zug sehr genehm: endlich mal ohne schlechtes Gewissen einen ganzen Tag im Bett liegen bleiben und lesen :-)

Ah ja: sehr empfehlenswert! “100 Gramm Wodka“ von Fredy Gareis, die Geschichte einer Russlanddeutschen-Familie mit - aus meiner bisherigen Sicht sehr treffender - Beschreibung des Lebens in Russland heute.

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